Frauen 1 holen trotz Startschwierigkeiten zwei Punkte 

Am vergangenen Samstag traf die erste Frauenmannschaft des HSV auf den HC Gonsenheim und bot den Zuschauern ein zeitweise sehr spannendes Spiel.

In den ersten zehn Minuten fanden die HSV-Frauen keinen guten Start ins das Spielgeschehen und ließen das Team des HC ohne große Gegenwehr mit 5:1 davonziehen. Erst nach 15 Minuten konnten sich die HSV’lerinnen auf ein 8:8 heran kämpfen. Die Gonsenheimerinnen stießen zunächst auf eine zu passive Abwehr und konnten zu viele Rückraumwürfe im Tor des HSV versenken.

Weiterhin kam eine starke zweite Angriffswelle des HC häufig über die Außenspielerinnen zum Abschluss. Nach dem erzielten Unentschieden schien der Knoten jedoch bei den Gastgeberinnen geplatzt zu sein. Der Ball wurde wieder mit mehr Sicherheit und Schnelligkeit nach vorne getragen und die Abwehr stand weitaus kompakter.

Die Tore für den HSV fielen wie am Schnürchen und so konnten die Grün-Weißen mit einer 15:10 Führung in die Halbzeit gehen. In der Pause wurde angesagt, den verpatzten Start hinter sich zu lassen und die starken letzten Minuten der ersten Halbzeit in der nächsten Hälfte beizubehalten, damit die Führung gefestigt wird.

Jedoch gelang dieser Vorsatz den HSV‘lerinnen nicht! Der Start in die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich den ersten Spielminuten: Zu viele technische Fehler im Angriff, zu geringe Gegenwehr gegen die Rückraumwürfe der Gonsenheimerinnen und allgemein eine zu passive Abwehr.

Die Gonsenheimer spielten jedoch weiterhin mit größter Motivation und nutzten die Fehler des HSV, um nach nur wenigen Minuten zum 15:14 aufzuholen. In der 50. Spielminute gelang es dem HC sogar, zum 21:21 auszugleichen. Zudem musste der HSV drei Zeitstrafen in den letzten zehn Minuten überstehen!

Erst als Daria Steinshorn in der 55. Minute zum 22:21 traf, fand der HSV nochmals zu seiner vollen Spielstärke zurück. Die Abwehr bekämpfte die gegnerische Ballhalterin direkt und konnte so viele Bälle für sich gewinnen. Diese wurden durch starkes Laufspiel zu Tempogegentoren verwandelt. Zudem konnte sich der HSV auf eine treffsichere Alina Barth verlassen, die 9/10 Siebenmetern verwandelte und insgesamt für 14 Tore sorgte.

So konnten die HSV-Handballerinnen, trotz der holprigen Phasen zu Beginn des Spieles und in der zweiten Halbzeit, das Spiel mit 29:24 für sich entscheiden. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Fans, die trotz des späten Spielbeginns für ordentlich Stimmung sorgten. Nächstes Wochenende steht für die Frauen des HSV das Nachholspiel gegen die SG Saulheim an.

Für den HSV spielten:
Annika Lang, Franziska Teuscher, Annika Nyquist, Kim Maschtowski (3), Franziska Bamberger, Meike Maschtowski (4), Saskia Zentillini (4), Alina Barth 14 (10/9), Milena Scholl, Daria Steinshorn (1), Caroline Schneider (3), Nina Schmall, Sarah Matysiak