wJB: Niederlage gegen Meisenheim

Beide Mannschaften kannten sich gut. Zum einen gingen viele der Mädchen gemeinsam auf eine Schule und zum anderen sind bei Meisenheim einige ehemalige Spielerinnen aus Bad Sobernheim vertreten. Obwohl hier der Erste gegen den Dritten der Rheinhessenliga aufeinander trafen, war Meisenheim der klare Favorit der Partie. Am Ende verlor der HSV das Derby gegen den SSV mit 14:24 (6:12). Trotz der zehn Tore Differenz am Ende konnte man den Zuschauern 50 Minuten ein schnelles und spannendes Handballspiel bieten.

 

Die Mädels des HSV Sobernheim erwischten eine gute Anfangsphase. Mit kompakt stehender Abwehr und Köpfchen im Angriff konnte man die ersten zehn Minuten der Partie dominieren und ging verdient in Führung. Die Gäste aus Meisenheim gerieten ins Straucheln und konnten den Spielverlauf bis dahin selbst nicht begreifen: Das Hinspiel ging damals noch mit 20 Toren Unterschied an die Gäste aus Meisenheim. Doch der SSV fing sich.

Die Führung wechselte und nach 16 Minuten stand es dann 7:6 für den SSV. Von da an drehten die Gäste aus Meisenheim richtig auf, somit trennten sich beide Teams mit 6:12 zur Halbzeit. „Ausschlaggebend für den Sechs-Tore-Rückstand war vor allem die Siebenmeter-Quote der Sobernheimerinnen, bei der wir viele einfache Tore hätten machen können,“ sagte Trainerin Meike Maschtowski und ergänzte: „Zudem spielten die Unkonzentriertheiten im Angriff, welche sich allmählich einschlichen, eine Rolle“.

Die körperlich und technisch starken Meisenheimerinnen nutzen dies gnadenlos für schnelle Tore aus. Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich schnell und dynamisch wie die erste. Immer wieder konnten die Gastgeberinnen aus Sobernheim mit tollem Zusammenspiel glänzen. Doch für eine konstante Aufholjagd haben die Kräfte leider nicht ausgereicht. „Der Sieg ging verdient an die Mannschaft den SSV Meisenheim, die unseren Mädels immer einen kleinen Schritt voraus waren“, so Maschtowski.

„Trotzdem waren wir mit unserer Leistung sehr zufrieden. Wir wollten die Meisenheimerinnen 50 Minuten ärgern und das haben wir geschafft“, bielnazierte die Trainein: „Bis zum Schluss konnten sie kaum wechseln und mussten sich genauso anstrengen und kämpfen wie wir. Geschenkt haben wir ihnen nichts. Dass der Kampfgeist nicht mit einem Sieg belohnt wurde, war in Ordnung. Wir kennen unsere Schwächen und werden weiter daran arbeiten.“