HSV goes School: Dribbelmonster in Weinsheim

Es war ein Tag der besonderen Art: Die zweite Klasse der Grundschule Weinsheim hatte am gestrigen Mittwoch Besuch: Jörg Maschtowski und Matthias Kornes vom HSV Sobernheim waren zu Gast in der zweiten Klasse . Drei Stunden lang hieß es in der Sporthalle der Grundschule dann Ballschule statt Normalschule. Coach Matthias Kornes brachte den Kids Tricks mit Ball, Dribbeln und Werfen nahe – inklusive eines altersgemäßen Abschlusspiels mit spezieller Spielform für die siebenjährigen Ballspieler und Ballspielerinnen.

 

Um den Kinder diese Erlebnisse ermöglichen zu können, bedurfte es einer nicht ganz alltäglichen Zusammenarbeit über Verbandsgrenzen hinweg: Das Event war Teil des Grundschul-Aktionstages, der am 25.4. im Handballverband Rheinland durchgeführt wurde. Die Grundschule Weinsheim hatte sich – neben zahlreichen anderen Schulen – beworben, die Geschäftsstelle des Nachbarverbandes in Sobernheim angefragt, ob der im HV Rheinhessen beheimatete HSV die Durchführung übernehmen könne. Das klappte dann auch, zur Freude der Weinsheimer Schulkinder.

„Im Mittelpunkt standen dann technische Kompetenzen am Ball – wie Dribbeln oder Werfen“, erläutert Matthias Kornes. Die siebenjährigen Kinder stellen eine besondere Herausforderung für ein Training dar: „In diesem Alter sind Kinder meist noch nicht in der Lage, mit dem Ball dribbelnd zu laufen oder aus dem Laufen und Springen zu werfen. Diese Voraussetzungen für ein Handball-ähnliches Spiel sind erst deutlich später abforderbar – weshalb in der Handball-Wettkampfstruktur auch erst mit acht- bis neunjährigen Kindern Minihandball eingeführt wird“, so Kornes, der stattdessen eine eigenentwickelte Spielform mit den Kindern zum Abschluss absolvierte.

Tatsache war – den Kinder hat der besondere Schultag viel Freude gemacht, eine Wiederholung ist durchaus möglich. Das sah auch Jörg Maschtowski so. Der zweite Vorsitzende des HSV zog sein Fazit: „Ich war ganz begeistert, wie die Kinder das Programm angenommen haben und wie schnell schon viele Fortschritte zu erkennen waren.“