Wir stellen vor: Ralf Reuther

 

Wenn man sieht, wie sehr Ralf im HSV verwurzelt und aktiv ist, kann man es kaum glauben, dass er seine handballerische Karriere beim OSC Sobernheim begann. (Für alle Nicht-Sobernheimer: Damals gab es in Bad Sobernheim tatsächlich zwei Handballvereine: Den Handballsportverein Sobernheim und den Olympische Sportclub Sobernheim.)

Ralf startete also in der C-Jugend im OSC und wechselte mit 17 Jahren zum Konkurrenzverein. Das lag daran, dass er weiter A-Jugend spielen wollte, beim OSC aber hätte Erste Herren / aktiv spielen müssen. Seinen Wunsch konnte er im HSV umsetzen, anschließend war er 18jährig bei den Zweiten Herren aktiv und mit 21 Jahren rückte er in die Erste Herrenmannschaft auf. Ungefähr zeitgleich (mit 20 Jahren) begann er seine Trainertätigkeit bei den Ersten Damen – ohne Trainerschein und ohne Trainer-Erfahrung. Nach und nach legte er jedoch den C- und B-Schein ab. 20 Jahre lang hat er als Trainer gearbeitet, davon 17 Jahre beim HSV und anschließend bei der HSG Rhein-Nahe. Mit Anfang 40 wollte er lieber ohne Traineramt weiterleben und spielte nur noch. Bis er 30 Jahre alt war, stützte er die Ersten Herren, danach die Dritten Herren. Dort war er bis vor drei Jahren noch spielerisch unterwegs. Allerdings hindern ihn Verletzungen daran, weiterzumachen. Dafür unterstützt er die Mannschaftskollegen noch in der dritten Halbzeit. 🙂

Ihr seht: Egal wann und egal wo: Ralf ist überall präsent und aktiv. Unter Michael Becker war er für vier Jahre im Vorstand als Sportwart tätig. Aktuell ist er seit Sommer 2018 Sportlicher Leiter des HSV. Seither hat sich das Jugendtrainingskonzept geändert: Das Angebot an C- und D-Jugendliche zu trainieren ist umfangreicher geworden. Aus seiner Idee „Schule spielt Handball“ entwickelte das Vorstandsteam gemeinsam ein Projekt, das nun mit den Sternen des Sports ausgezeichnet wurde!  Herzlichen Glückwunsch!

Klar, dass Ralf seine Frau Tanja auch durch den Handball kennenlernte und sie ihre Handballbegeisterung an die beiden Kinder schon weitergeben haben – sowohl auf dem Spielfeld als auch im Engagement für den Verein. Danke!

(eg)

 

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