männliche D-Jugend

Saison 2016/2017

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Spaß, Unfug und Talent

Wenn wir unsere männliche D-Jugend in 3 Worten beschreiben müsste, dann wären es eben diese 3. Zuerst der Spaß. Dieser ist eigentlich in jedem Training vorhanden. Sowohl wir als Trainer wie auch den Jungs macht das Training eine Menge Spaß, da bei so vielen 11-und 12-Jährigen immer einer einen witzigen Spruch auf Lager hat. Hinzu kommt, dass auch die beiden Trainer das Kind-Sein alles andere als ad acta gelegt haben. Vor allem bei den beiden ganztägigen Trainingslagern herrschte, besonders außerhalb der Trainingszeiten, eine sehr lockere, tolerante und ausgelassene Stimmung. Die Jungs haben eine sehr gute Art und Weise miteinander umzugehen und jeder kann mit jedem. Dies ist, gerade weil sie weder alle zusammen auf die gleiche Schule gehen noch außerhalb des Trainings alle zusammen etwas unternehmen, doch Recht erstaunlich. Klar gibt es hier und da die eine oder andere Unstimmigkeit; vor allem wenn der andere mir mal wieder nicht den Ball spielen wollte obwohl ich doch frei stand. Aber genau das zeigt auch den Ehrgeiz den fast alle Jungs an den Tag legen, was für uns eine der Grundvoraussetzungen dafür war und ist, die stärkste Liga die man in der D-Jugend spielen kann gemeldet zu haben.

Die andere Grundvoraussetzung steht an letzter Stelle der Überschrift: Talent bzw. Potential. Wir sehen das Potential das in sehr vielen Jungs steckt fast in jedem Training und auch in den Testspielen vor der Saison. Viele Jungs haben, wenn sie mit Kopf und Herz dabei bleiben, eine sehr gute handballerische Zukunft und es ist unsere Aufgabe als Trainer, ihnen diese Perspektive bzw. den Weg dahin aufzuzeigen und sie es so gut es geht dort hin zu führen. Daran arbeiten wir in jedem Training, Test- oder Saisonspiel. Klar ist aber auch, dass den Jungs eine gewisse Zeit eingeräumt werden muss. Zum Einen haben sie in dieser Konstellation noch nie, bis auf die Minis, zusammen gespielt. Zum Anderen ist die Umstellung der letztjährigen E-Jugendlichen auf das andere Spielsystem in der D-Jugend eine große Herausforderung. Hier gilt es, sowohl bei Trainern, Eltern aber auch bei den Jungs, Geduld zu haben.  Am Ende, davon sind wir beide felsenfest überzeugt, werden die Jungs die wichtigen Dinge des Handballsports verinnerlicht haben und auch das HSV-Motto ,,Eine Mannschaft – Ein Team“ verstehen und erleben.

Zu guter Letzt kommt der Unfug:  Um ehrlich zu sein war dies natürlich kein Grund für die Meldung der stärksten Liga. Aber auch das gehört im D-Jugendalter irgendwo dazu. Wenn man zusammen lachen kann fällt einem das Miteinander deutlich leichter und Hemmschwellen werden deutlich schneller abgebaut. Das konnten wir schon innerhalb der ersten Wochen beobachten. Natürlich ist es an manchen Stellen auch sehr unpassend, lieber mit dem Nebenmann zu quatschen und Unsinn zu machen als dem Trainer oder der Übung seine Aufmerksamkeit zu schenken, was zur Folge hat, dass in der Halle auch mal ein etwas lauterer Ton angestimmt wird. Aber das Lernen von Grenzen sowohl im Umgang miteinander als auch der regelkonforme Umgang im Handball selbst, sind ebenfalls wichtige Dinge die es gilt zu vermitteln.

Wie man sieht liegt noch eine Menge Arbeit vor uns aber solange diese Arbeit den Jungs und uns so Spaß bereitet wie bisher, gibt es keinen Grund, negativ in die Zukunft zu blicken. Auch wenn wir in dieser starken Liga wahrscheinlich sehr viele Niederlagen und Rückschläge verkraften werden müssen, dürfen wir nicht unruhig werden sondern zusammen stehen und aus unseren Fehlern lernen. Auf diese Aufgabe freuen sich sehr die Trainer:

Fabian Teuscher und Max Maschtowkski

 

2 Gedanken zu „männliche D-Jugend

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